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ZERTIFIKATSKURS kompakt

QUALIFIZIERUNG UND ZERTIFIKAT FÜR KÜNSTLER:INNEN IN DER KULTURELLEN BILDUNG

Der bundesweiter Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“, entwickelt durch das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in engem Austausch mit Praxispartner:innen, bietet insgesamt 33 Künstler*innen verschiedener künstlerischer Bereiche die Möglichkeit, sich für künstlerisches  Arbeiten in der Kulturellen Bildung zu professionalisieren und ein entsprechendes Zertifikat zu erwerben. Die Teilnehmer:innen des Pilotkurs erhalten zudem eine  Ausbildung als Trainer*in für zukünftige Zertifikatskurse. Ziel ist die Entwicklung und Implementierung einer Weiterbildung, die den besonderen Wert künstlerischer Expertise für kulturelle Bildung sichtbar und produktiv macht und spezifische Qualitätskriterien für die Weiterbildung von Kunstschaffenden im Bereich Kulturelle Bildung entwickelt und etabliert.

ZERTIFIKAT
Die erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs wird durch ein Zertifikat bescheinigt. Mit dem Zertifikat wird der Nachweis der Qualifikation zur Durchführung von künstlerisch hochwertigen Arbeitsprojekten in der Kulturellen Bildung, beispielsweise an Schulen, Museen, Theater-, Tanz- und Opernbühnen, Orchestern, Jugendzentren oder bei Festivals, erworben. Zusätzlich weist das Zertifikat aus, dass die geprüfte Befähigung zur eigenen Lehrtätigkeit vorliegt.

ANLIEGEN DES KURSES
Die Künste haben für die Prozesse Kultureller Bildung besonderes Potential, weil sie „ästhetische Differenzerfahrungen“ jenseits der Alltagswahrnehmung ermöglichen können. Die Erfahrungen von künstlerischen Prinzipien im Sinne eines entdeckungsgeleiteten Lernens können bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Neugierde, eigenständiges und unkonventionelles Denken und Handeln anregen, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit verstärken sowie für komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge sensibilisieren.

Obwohl Kunstschaffende sehr wertvolle Arbeit im Bereich der Kulturellen Bildung leisten, fehlt es häufig an der Wertschätzung als Gegenüber in Schulen und anderen Einrichtungen. Ein renommiertes Zertifikat kann zur Anerkennung und zu zukünftigen gleichberechtigen Kooperationen zwischen Kunstschaffenden und Akteur:innen im Bildungsbereich beitragen.

TERMINE UND ORTE
Der Pilotkurs mit bundesweit ausgewählten Stipendiat:innen findet im Zeitraum September 2021 bis August 2022 in Präsenzphasen von acht Modulen (jeweils zwei Tage) in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel zuzüglich Vertiefungseinheiten statt. Ergänzende Selbststudien- und Praxisphasen werden individuell von den Teilnehmer:innen gestaltet. Weitere Informationen und Termine hierzu folgen in Kürze.

FINANZIERUNG
Der Pilotkurs wird von der Stiftung Mercator gefördert. Die Kosten für die Weiterbildung werden bis auf die Reisekosten übernommen, d.h. die Förderung beinhaltet die Kursgebühren sowie Übernachtungen und Verpflegung für die Teilnahme an den Modulen in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Die Stiftung Mercator schließt mit diesem Projekt ihr langjähriges Engagement für die Kulturelle Bildung in Deutschland ab. In die Entwicklung des  Zertifikatskurses durch die Universität Hildesheim gehen die in vorangegangenen Projekten der Stiftung Mercator erarbeiteten Materialien zur Kulturellen Bildung ein, ebenso wie Erkenntnisse der Auswertung zentraler wissenschaftlicher Publikationen in diesem Feld. In Kooperation mit den fünf von der Stiftung Mercator initiierten Kunstlaboren für Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz und Theater sowie dem Bundesverband „Kulturagent*innen für kreative Schulen“ sollen dabei insbesondere die ästhetisch-künstlerischen Potentiale in der Zusammenarbeit von Kunstschaffenden mit Bildungsinstitutionen erschlossen werden.

Informieren Sie sich hier zu den Projektpartner:innen.

AUSBLICK

Ein begleitendes Handbuch und eine digitale Lernplattform ermöglichen den Wissenstransfer. Zudem wird eine Website entwickelt, auf der die zertifizierten Künstler:innen zukünftig ihre spezifische Expertise darstellen und beispielsweise von Schulen kontaktiert werden können. Der Pilotkurs wird prozessbegleitend evaluiert. Nach der Pilotphase an der Universität Hildesheim und der Bundesakademie Wolfenbüttel wird der Kurs auch von Organisationen in anderen Bundesländern übernommen werden.

TERMINE

HIER FINDEN SIE DIE TERMINE DES ZERTIFIKATSKURSES 2021/22:

Modul 1
September 2021: Fr, 24. – So, 26.09.21
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Modul 2
November 2021: Fr, 05. – So, 07.11.21
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Modul 3
Dezember 2021: Fr, 10. – So, 12.12.21
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Modul 4
Januar 2022: Fr, 28. – So, 30.01.22
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Modul 5
März 2022: Fr, 11. – So,13.03.22
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Modul 6
April 2022: Fr, 08. – So, 10.04.22
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Modul 7 
Juni  2022: Di, 21.06. – Do, 23.06.22
Ort: documenta fifteen in Kassel

Modul 8
Juli 2022: Fr, 15. – So, 17.07.22
Ort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Module & Vertiefungen

Modul 1

Potentiale der Künste für die Bildung
Den Künsten wird für Lernerfahrungen und Bildung eine entscheidende Bedeutung zugewiesen. Worin diese liegen und inwiefern künstlerische Prozesse Selbstbildungsprozesse bewirken, ist Thema des ersten Moduls. Dabei werden Kunst- und Kulturvermittlung im Kontext des jeweils eigenen künstlerischen Ansatzes reflektiert. Die künstlerische Position und die eigenen künstlerischen Interessen sollen hier den Ausgangspunkt für Prozesse der Kulturvermittlung und Kulturellen Bildung bieten. Dabei werden auch Potenziale der künstlerischen Forschung diskutiert. Es werden Grundlagen für die Konzeption eines eigenen kursbegleitenden Praxisprojektes vermittelt.

Leitfragen
Welche Vorteile hat es für meine eigene künstlerische Arbeit, wenn ich sie in die Kulturelle Bildung erweitere?
In welchem Verhältnis stehen künstlerische Arbeit und Zusammenarbeit mit Teilnehmenden aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen?
Ist Qualität eine Frage der Didaktik, des eigenen Ausbildungshintergrunds oder der eigenen Haltung, und inwiefern lassen sich Qualitätskriterien für künstlerische Arbeit mit gesellschaftlichen Gruppen entwickeln?
Was sind ästhetische Verfahren der Vermittlung? Was ist der Unterschied zu Kreativ- Methoden wie Design Thinking?
Welche Begriffe aus dem breiten Wissenschaftsspektrum von Kulturvermittlung und Kultureller Bildung sind relevant für die Kontextualisierung der eigenen Arbeit?
Was kann nur Kunst?
Was bedeutete der Begriff der künstlerischen Intervention für das Verständnis von Vermittlung?
Welche internationalen Perspektiven auf künstlerisches Arbeiten in der kulturellen Bildung bieten Anregungen für die eigene Praxis?

Modul 2

Theoretische Konzepte und Diskurse
Theoretische Konzepte und Diskurse der Kunst- und Kulturvermittlung und der Kulturellen Bildung unter dem übergreifenden Aspekt von Diversität stehen im Fokus dieses Moduls einschließlich der Reflexion internationaler Diskurse. Begleitend werden maßgebliche Ansätze der Kultur- und Bildungspolitik analysiert. Das Modul vermittelt die relevanten Diskurse des Feldes, zu denen die Kursteilnehmer:innen sich selbst positionieren können. Der Austausch zu maßgeblichen nationalen und internationalen Debatten (Poststrukturalismus, Postkolonialismus, educational turn) soll die professionelle Diskursfähigkeit Kunstschaffender in der Kulturellen Bildung vertiefen.

Leitfragen
Welche theoretischen Ansätze und Diskurse sind prägend und inspirierend für künstlerisches Arbeiten in der Kulturellen Bildung?
Welche Auswirkungen haben kulturpolitische Strukturen und Ziele auf die kulturelle Bildungsarbeit?
Wie viel Partizipation ist möglich in der künstlerischen Arbeit mit gesellschaftlichen Gruppen?
Inwieweit können Diversitätskonzepte in der kulturellen Arbeit im Sinne von Teilhabegerechtigkeit gewinnbringend eingesetzt werden? Gibt es Vermittlungskonzepte, die für alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen passen?
Wie verändert Digitalität kulturelle Bildung?
Auf welche Weise können künstlerische Projekte dazu beitragen, für nachhaltiges Handeln zu mobilisieren?

Modul 3

Strategien und Praxisformate der Kunst- und Kulturvermittlung
Praktische Methoden und Formate der Kulturvermittlung aus den verschiedenen Disziplinen der Theaterpädagogik, Tanzpädagogik, Kunstvermittlung und Museumspädagogik, Musikpädagogik und Konzertvermittlung, Filmvermittlung, Literaturvermittlung und Medienpädagogik werden präsentiert und zusammenfassend analysiert auf ihre Potenziale für die ästhetische Kulturelle Bildung. Es wird danach gefragt, welche Auswirkungen der jeweilige Kontext und die jeweiligen Teilnehmenden auf die Vermittlung haben und wie diese berücksichtigt werden können.

Leitfragen
Welche Methoden gibt es in der Kulturvermittlung in den verschiedenen Disziplinen? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Disziplinen? Welche Unterschiede gibt es in der Arbeit mit verschiedenen Altersgruppen? Welche Unterschiede gibt es zwischen städtischen und ländlichen Räumen? Auf welche Weise können digitale Verfahren Arbeitsformen der Kulturellen Bildung bereichern? Wie können eigene künstlerische Arbeitsprinzipien in Formate für die Arbeit mit Gruppen umgesetzt werden? Wie können übergreifende künstlerische Verfahren und Erkenntnisse aus der Kunst- und Wissensgeschichte neue Formate in der Kulturellen Bildung inspirieren?

Modul 4

Kulturelle Bildung in schulischen Kontexten
Was macht Schule zu einem Ort der Kultur? In diesem Modul werden Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und die Rahmenbedingungen von Schule analysiert. Ausgehend von der Reflexion eigener Erfahrung als Künstler:in in Schule sowie biografischer Schulerfahrung geht es auch um die Rolle der Kunstschaffenden als externe Projektmitarbeiter:in und die Frage, inwieweit die besondere Praxis innerhalb von Kunstprojekten Schule in ihren Veränderungsprozessen unterstützen können. Antworten auf die Frage, auf welche Weise Kooperationen unter den systemischen Bedingungen von Schule gelingen können, stehen im Fokus dieses Moduls.

Leitfragen
Wie beeinflussen eigene schulische Erfahrungen die Sicht auf Potenziale Kultureller Bildung in der Schule? Welche Möglichkeiten für die eigene künstlerische Forschung stellt der schulische Kontext? Welchen Mehrwert hat die künstlerische Arbeit für das System Schule? Welches Wissen zu Rahmenbedingungen von Schule braucht es für das Arbeiten in schulischen Kontexten? Wie können Kunstschaffende die Begegnung der Schüler:innen mit ihnen, untereinander und mit der Kunst gestalten? Wer sind die Ansprechpartner:innen in Schule für Künstler:innen, die Entscheidungen (sowohl in Schule auch in den Kultureinrichtungen) im Rahmen einer Kooperation treffen können? Welche Interessen und Bedarfe haben die einzelnen Akteur:innen?

Modul 5

Kulturmanagement für Kunstschaffende in der Kulturellen Bildung
Wenn Kunstschaffende kooperative Projekte in der kulturellen Bildungs- und Vermittlungsarbeit durchführen, haben sie es immer auch mit der Bearbeitung von Rahmenbedingungen in oftmals unbekannten Systemen zu tun. Der Bereich des Kulturmanagements vermittelt Strategien und Methoden des Projektmanagements, der Finanzierung, des Marketings, der PR und des Audience Developments für kulturelle Projektarbeit.

Leitfragen
Wie positioniere ich meine künstlerische und Kulturelle Bildungs-Arbeit erfolgreich bei den relevanten Stakeholdern? Welche Management- Instrumente und welches Wissen um formale Bedingungen sind unabdingbar für den Erfolg eines Projekts und die Arbeit als Künstler:in in der Kulturellen Bildung? Wie lässt sich Management als Gestaltungsaufgabe begreifen? Wie lassen sich Aufgaben wie PR, Antragstellung, Aufstellen von Projektplänen für die eigene künstlerische Arbeit nutzen?

Modul 6

Kulturinstitutionen als Lernorte
Die Bedingungen, Ziele, Konzepte und Formate von Kunstvermittlung und Kultureller Bildung in klassischen Kulturinstitutionen wie Museen, Theater, Konzerthäuser, aber auch in kleineren Einrichtungen wie Kunstvereine, Kindermuseen, soziokulturelle Zentren werden in diesem Modul untersucht. Analysiert wird dabei, inwieweit sich Kunstschaffende in die vielfältige institutionelle Kulturlandschaft wirkungsvoll unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und Ressourcen einbringen können. Diskutiert wird, in welcher Weise Projekte der künstlerischen Vermittlung und Kulturellen Bildung dazu beitragen können, (klassische) Kulturinstitutionen stärker in die Gesellschaft zu öffnen.

Leitfragen
Was bieten externe freie Künstler:innen den Kulturinstitutionen als Mehrwert und umgekehrt, inwiefern profitieren Künstler:innen von der Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen im Bereich kultureller Bildungsprojekte? Welche Möglichkeiten bieten Kultureinrichtungen als Lernort und Kooperationsraum für Arbeitsprojekte der Kulturellen Bildung? Welche Formen der Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen sind denkbar? Welche neuen künstlerischen Herangehensweisen eröffnen sich und welche  neuen künstlerischen Genres können durch Projekte von Künstler:innen in Kooperation mit Kulturinstitutionen und Communities oder Schulen initiiert werden? Wie kann das Spannungsverhältnis zwischen produktorientiertem Arbeiten in den Künsten und prozessorientiertem Arbeiten in der Kulturellen Bildung als Ressource genutzt werden?

Modul 7

Praxis
Die Stipendiat:innen entwickeln während des gesamtes Kurses ein eigenes Praxisprojekt „Künstlerische Intervention in der Kulturellen Bildung“, das sie hier abschließend präsentieren und mit den anderen Teilnehmenden in Ausschnitten erproben. Individuelle Coachings und Team-Coachings unterstützen die Projektentwicklung.

Leitfragen
Wie lassen sich die im Kurs erarbeiteten Erkenntnisse und neuen ästhetischen Erfahrungen vor dem Hintergrund der eigenen künstlerischen Praxis beispielhaft in einem Projekt Kultureller Bildung umsetzen? Welche Grundlagen braucht es, um ein Kriterien basiertes, qualifizierte Feedback zu Projekten Kultureller Bildung zu geben? Was sind mögliche Qualitätskriterien zur Beurteilung der eigenen Vermittlungs-Formate?

Modul 8

Modell „Train-the-Trainer“
Das Vertiefungsmodul „Train-the-Trainer“ bietet die Grundlagen dazu, dass die Stipendiat:innen, die im Rahmen des Zertifikatskurses erworbenen Kompetenzen selbst als Dozent:innen weitergeben können. Am Beispiel der Konzeption und Durchführung einer Fortbildung für Kunstschaffende können die maßgeblichen Lerninhalte erprobt werden.

Leitfragen
Wie vermittle ich mein erworbenes Wissen und meine Erfahrungen zuverlässig und wirkungsvoll an andere Künstler:innen? Was hat sich verändert in meiner Haltung als Künstler:in und Vermittler:in nach dem Durchlaufen des Kurses? Wie gelingt unabhängig von einer bestimmten Künstlerpersönlichkeit der Transfer?

Vertiefungen

Vertiefungseinheiten für unterschiedliche künstlerische Disziplinen
Expert:innen der Kunstlabore und des Bundesverbandes Kulturagent*innen für kreative Schulen e. V. (BVKA) entwickeln für den Zertifikatskurs an den künstlerischen Disziplinen orientierte Vertiefungseinheiten. Dabei werden die Modulthemen mit intensivierenden Kurseinheiten aus den Bereichen der Bildenden Kunst, der Literatur, der Musik, des Theaters, des Zeitgenössischen Tanzes und der schulischen Kooperationen ergänzt, sodass die teilnehmenden Kunstschaffenden von ihrer spezifischen künstlerischen Praxis ausgehend bereits hier im direkten Austausch mit langjährigen und bundesweit renommierten Spezialist:innen eigene Strategien für die Kulturelle Bildung entwickeln können.

Im Rahmen der Module 3 (Strategien und Praxisformate der Kunst- und Kulturvermittlung), 4 (Kulturelle Bildung im schulischen Kontext), 6 (Kulturinstitutionen als Lernorte) und 7 (Praxis) werden diese Vertiefungseinheiten in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel im Umfang von zirka 5 Stunden angeboten. Die Stipendiat:innen können daher nach ihrer Teilnahme an den genannten Modulen mit der gesamten Gruppe anschließend das jeweilige Modulthema in einem Bereich ihrer Wahl (Bildende Kunst, Literatur, Musik, Theater, Zeitgenössischer Tanz und schulische Kooperationen) in einem kleinen Team von maximal sechs Teilnehmer:innen vertiefen.

Für die genannten Bereiche der Bildenden Kunst, der Literatur, der Musik, des Theaters, des Zeitgenössischen Tanzes und der schulischen Kooperationen werden zusätzlich weitere zwei Vertiefungseinheiten vor Ort im lokalen Umfeld der jeweiligen Projektpartner:innen für jeweils maximal 6 Teilnehmende angeboten. Damit wird den Stipendiat:innen ein individueller Austausch in einer kleinen Gruppe in realen Settings der Arbeitsumgebung der Projektpartner:innen ermöglicht. Auf diese Weise wird ein Wissenstransfer gefördert, der sich durch die lokale Situation in Verbindung mit der fachlichen Expertise und Erfahrung der Projektpartner:innen entfalten kann. Gleichzeitig werden neue Kontakte geknüpft und wird der Anschluss an neue Netzwerke ermöglicht.