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Die Teilnehmenden stehen fest

33 finale Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten wurden zur Teilnahme an dem Zertifikatskurs ermittelt.

Nach einem intensiven Auswahlprozess der Projektverantwortlichen der Universität Hildesheim gemeinsam mit den externen Jurorinnen Özlem Canyürek und Khadidiatou Bangoura wurden nun 33 Teilnehmenden für den Pilotkurs ermittelt. Besonderer Fokus lag bei der Auswahl auch auf einer möglichst hohen Vielfalt in Bezug auf die Kunstsparten, ebenso auf Alter, Erfahrungen und Herkunft. Die Heterogenität der Gruppe ermöglicht es, die Inhalte des Kurses aus unterschiedlichsten Perspektiven zu diskutieren.

Jurorin Özlem Canyürek hebt dabei hervor, dass dies „die diverseste Gruppe“ sei, die sie bisher als Jurorin für Qualifizierungen im Kulturbereich in Deutschland ausgewählt habe. Aufgrund des hohen Rücklaufs von 456 Bewerbungen auf 30 Plätze haben sich die Organisator:innen darauf verständigt, die Teilnehmendenzahl um 10% zu erhöhen und 33 Personen aufzunehmen.

Ein wichtiges Signal für diejenigen Kunstschaffenden, die keinen Platz für den Pilotkurs erhalten haben, ist, dass schon jetzt intensiv an einer kontinuierlichen Etablierung der Weiterbildung an verschiedenen Orten in Deutschland  gearbeitet wird.

Die ausgewählten Stipendiat:innen werden im Mai mit ihrem Profil sowie einem Einblick in ihre künstlerische Praxis und bereits realisierte Projekte in der Kulturellen Bildung auf der Projekthomepage vorgestellt.

Bei Interesse an weiteren Informationen oder der Mitwirkung am Transfer des Pilotprojekts finden Sie Informationen auf der Webseite  sowie per E-Mail ( pia [dot] wagner [at] uni-hildesheim [dot] de).

Externe Beratung für den Auswahlprozess

Seit Februar arbeitet die Jury sorgfältig daran, aus den profilierten und vielseitigen Unterlagen eine passende Auswahl zu treffen. An dem Prozess beteiligt waren dabei maßgeblich die Partner:innen des Kurses: der Bundesverband Kulturagent:innen für kreative Schulen, CRESPO Foundation – Das fliegende Künstlerzimmer, TUSCH Hamburg, das Kunstlabor KLAUS, LesArt Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, TanzZeit Berlin e. V. und das Zukunftslabor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie die Leitung Bildung und Vermittlung Documenta und Museum Fridericianum GgmbH.

Es wurden nun rund 90 Bewerber:innen zu Auswahlgesprächen eingeladen, um dann final 30 Stipendiat:innen zu ermitteln. Zur Unterstützung der Jury im Rahmen der Auswahlgespräche wird die Expertise von zwei externen Jurorinnen, Khadidiatou Bangoura und Özlem Canyürek, herangezogen.

 

Foto: Privat

Khadidiatou Rachel Bangoura stammt aus Liberia und Guinea. Sie ist in Frankreich geboren und zog im Alter von sieben Jahren nach Deutschland. Nach einem BA in Internationalen Beziehungen & Entwicklungsstudien und einem MA in Afrikanistik in London schloss sie im Oktober 2017 ihr Studium des Zeitgenössischen Tanzes (Danceworks Berlin) ab. Sie arbeitet als freiberufliche Choreografin und Tänzerin u.a. mit Jan Pusch, Okwui Okpokwasili, Ester Ambrosino (Tanztheater Erfurt), Rafaële Giovanola (Cocoon Dance), Lin Verleger (Comedia Theater) und Ives Thuwis-De Leeuw (Junges Ensemble Stuttgart).
 
 
 
 

Foto: Jens Schmidt

Dr. des. Özlem Canyürek hat in Istanbul Soziologie, Kulturmanagement und Kulturpolitik studiert. 2021 promovierte sie in Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim mit einer Arbeit über „Cultural Diversity in Motion. Rethinking Cultural Policy and Performing Arts in an Intercultural Society”. Derzeit arbeitet sie als freiberufliche Kulturpolitikforscherin und Dozentin. Sie ist Ansprechpartnerin für den intersektionalen Diversitätsrahmen des Netzwerks PostHeimat, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Sie ist Mitglied der GLOSACI.

Hohe Nachfrage: 456 Bewerbungen sind eingegangen

Der deutschlandweit erste Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim erfährt mit 456 Bewerbungen für 30 Plätze sehr hohe Nachfrage. Die Bewerber:innen werden zeitnah über die Auswahl informiert.

Kriterien für die Auswahl sind dabei u. a. Erfahrungen in der Kulturvermittlung und Kulturellen Bildung und eine enge Verzahnung des eigenen künstlerischen Ansatzes mit der Entwicklung von Projekten Kultureller Bildung. Zudem sollen sich die Teilnehmenden des Pilotkurses möglichst vielfältig ergänzen in Bezug auf die vertretenen Kunstsparten, Alter, Geschlecht, Bildungs- und Arbeitsbiografien, Herkunftsregionen, Migrationserfahrung, Arbeitsweisen und Zielgruppen.

Wir bedanken uns bei allen Bewerber:innen und laden Sie herzlich ein, sich für Informationen zu Folgekursen bei unserem Newsletter mit einer formlosen E-Mail an zertifikatskurs [at] uni-hildesheim [dot] de anzumelden.

Die Bewerbungsphase ist beendet- wie geht es weiter?

Wir bedanken uns bei allen Bewerber:innen für das Interesse!

Am 31.01.2021 war der letzte Tag der Bewerbungsphase. Von nun an beginnt die Auswahl der Teilnehmer:innen für den Pilotkurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“.

Wir wünschen  allen Bewerber:innen viel Erfolg und bemühen uns, Sie bis Mitte März 2021 über die Auswahl zu informieren!

Wenn Sie noch Fragen zum Kurs haben oder sich einfach noch weiter informieren möchten, besuchen Sie gern unsere FAQs oder die Aufzeichnung des WebTalks mit Prof. Dr. Birgit Mandel und Prof. Mona Jas. Auf Instagram (@kuenstlerische_interventionen) und Facebook (@Künstlerische Interventionen) halten wir Sie über Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Zusätzlich können Sie sich zu unserem Newsletter anmelden. Schreiben Sie uns einfach eine formlose E-Mail mit dem Betreff „Newsletter-Anmeldung“ an zertifikatskurs[at]uni-hildesheim.de.

 

SEI DABEI: WebTalk rund um den Kurs

Stell deine Fragen auf Instagram, Facebook oder im Livechat auf Youtube!

Du interessierst dich für den Kurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“, möchtest aber noch mehr Infos haben? Dann laden wir herzlich ein zum Q&A rund um den Kurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“!

Prof. Dr. Birgit Mandel und Prof. Mona Jas beantworten eure Fragen rund um den Kurs, die Inhalte und die Bewerbung. Hier werden alle offenen Fragen in lockerer Atmosphäre beantwortet.

Samstag, 09.01. von 17 – 18 Uhr – hier

WIR STARTEN!

Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung – Qualifizierung und Zertifikat für Kunstschaffende aus den künstlerischen Disziplinen Architektur, Bildende Kunst, Design, Film, Fotografie, Literatur, Medien, Musik, Performance, Sound, Theater, Zeitgenössischer Tanz, Zirkus u. a.

Ein bundesweiter Zertifikatskurs, entwickelt durch das Institut für Kulturpolitik des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim in engem Austausch mit Praxispartner:innen, bietet insgesamt 30 Kunstschaffenden verschiedener künstlerischer Bereiche die Möglichkeit, sich für Arbeitsprojekte in der Kulturellen Bildung an Schulen und anderen Organisationen zu professionalisieren. Mit der Zertifizierung werden zudem Grundlagen für die Vermittlung und Bildung an Museen, Theater-, Tanz- und Opernbühnen, Orchestern, Jugendzentren oder bei Festivals erworben. Damit verbunden ist die Ausbildung als Trainer:in für zukünftige Zertifikatskurse „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“.

Der Pilot-Zertifikatskurs bietet:
Unser Anliegen

Ziel der Qualifizierung ist es, Kunstschaffende in ihrer eigenen künstlerischen und kulturellen Erfahrung und Professionalität anzusprechen und diese für die Entwicklung und Umsetzung kultureller Bildungsprojekte in ihrer Wirksamkeit zu öffnen. Wie lässt sich künstlerische Expertise wirkungsvoll mit pädagogischen und organisatorischen Dimensionen verbinden? Welche neuen Anregungen und welche Sinnhaftigkeit entstehen durch die Arbeit in kulturellen Bildungskontexten? Welche neuen Blickwinkel öffnen sich durch beteiligungsorientierte Formate und neue Kontexte auch für die eigene künstlerische Arbeit? Wie lassen sich interdisziplinäre methodische und didaktische Grundlagen mit digitalen Strategien verbinden?

Die Künste haben für Bildungsprozesse besonderes Potential, denn sie ermöglichen „ästhetische Differenzerfahrungen“ jenseits der Alltagswahrnehmung. Die Erfahrungen von künstlerischen Prinzipien im Sinne eines entdeckungsgeleiteten Lernens können bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Neugierde, eigenständiges und unkonventionelles Denken und Handeln anregen, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit verstärken sowie für komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge sensibilisieren.

Zum Inhalt und zur Durchführung

In Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel werden von September 2021 bis August 2022 acht Weiterbildungsmodule in folgenden Bereichen angeboten: Kunstvermittlungskonzepte im Kontext der eigenen künstlerischen Arbeit; Konzepte und Diskurse der Vermittlung und der Kulturellen Bildung; transdisziplinäre methodische und didaktische Grundlagen einschließlich digitaler Strategien; Praxisformate der Kunst- und Kulturvermittlung; Kooperationen in der Kulturellen Bildung; Kulturmanagement-Praktiken (Finanzierung, Marketing, PR und Audience Development) und Kulturpolitik; ein eigenes Praxisprojekt mit Mentorenschaft sowie ein integriertes „Train the Trainer“-Modul, das den Teilnehmenden ermöglicht, selbst im Bereich der Weiterbildung für Künstler:innen tätig zu werden.

Gleichzeitig wird dieser Pilotkurs im Rahmen einer prozessbegleitenden Evaluation in enger Kooperation mit den teilnehmenden Künstler:innen dafür genutzt, spezifische Qualitätskriterien zur Projektentwicklung und zur Weiterbildung von Kunstschaffenden im Bereich Kulturelle Bildung zu etablieren. Der Zertifikatskurs soll ab 2022 bundesweit implementiert werden.

Die Partner:innen

Der Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ zeichnet sich besonders durch die Expertise von unterschiedlichen Partner:innen aus dem internationalen künstlerischen Feld aus. Die Module werden von vertiefenden Kurseinheiten aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Medien, Musik, Performance, Theater und zeitgenössischer Tanz ergänzt, die Expert:innen der Kunstlabore der Stiftung Mercator speziell für diesen Zertifikatskurs entwickeln. Durch ihre langjährige Erfahrung in der Kulturellen Bildung gewährleisten sie eine professionelle Unterstützung der Stipendiat:innen in Form von Mentorenschaften und Beratungstätigkeit.

Erfahren Sie hier mehr.

Projektträger

Projektträger ist die Stiftung Universität Hildesheim, an der ein Expert:innen-Team mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Qualifizierung von Kunstschaffenden unter Leitung von Prof. Mona Jas und Prof. Dr. Birgit Mandel das Curriculum entwickelt.