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Friederike Schönhuth

© Thorsten Jansen

Friederike Schönhuth studierte Visuelle Kommunikation und Bildhauerei in Offenbach sowie Kunstgeschichte und Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Sie war Referentin für Bildende Kunst und Kuratorin des „ars viva“-Preises beim Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI und leitete die Kulturelle Bildung der Stiftung Nantesbuch. Seit fünf Jahren bei der Crespo Foundation verantwortet sie dort mittlerweile als Bereichsleitung „Ästhetische Bildung und Kunst“ die Förderung, Entwicklung und Ausweitung der bestehenden Programme in ihrem Bereich.

 

Was ist Ihr beruflicher Schwerpunkt?

Als studierte Künstlerin, Kunsthistorikerin und Soziologin sehe ich als einen meiner heutigen Arbeitsschwerpunkte und meine Expertise als Bereichsleitung „Ästhetische Bildung und Kunst“ bei der Crespo Foundation vor allem in der Entwicklung neuer Formate, die insbesondere auch immer die zeitgenössischen Künste und Künstler:innen an der interprofessionellen Schnittstelle zur kulturellen Bildung fördern und einbeziehen.

 

Welche Potenziale sehen Sie in dem Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ für Ihr Fachgebiet?

Vor allem mit ihrem Programm „Das fliegende Künstlerzimmer“ möchte die Crespo Foundation Künstler:innen an der Schnittstelle von Kunst und Kultureller Bildung fördern und in ihrer Interprofessionalität stärken. Die damit verbundene Expertise soll dem Zertifikatskurs zugute kommen – und dieser wiederum den Künstler:innen. Darüber hinaus freuen wir uns auf die Aussicht, mit dem „Fliegenden Künstlerzimmer“ als Weiterbildungsort für den Zertifikatskurs in Hessen zukünftig die Anerkennung und Sichtbarkeit einer qualitätsvollen Arbeit von Künstler:innen in der Kulturellen Bildung zu erhöhen.

 

Welche Veränderungen sind auf kultur- oder bildungspolitischer Ebene notwendig, um die Potenziale einer Zusammenarbeit mit Künstler:innen für die Kulturelle Bildung in Deutschland zu stärken?

Um die Arbeit von Künstler:innen in der Kulturellen Bildung weiter anzuerkennen und zu fördern, gilt es, die Expertise von Künstler:innen stärker in die Konzeption, Rahmenbedingungen und Honorierung von Formaten kultureller Bildung einzubinden. Bisher sind sie in Kooperationen noch zu oft das letzte Glied in der Förderkette. Dadurch geht sehr viel an Kompetenz und Professionalität verloren, die eigentlich schon vorhanden ist, aber noch nicht genug abgefragt wird. Die „Künstlerischen Interventionen“ sind ein weiterer Schritt auf diesem Weg zur Stärkung der Interprofessionalität der Künstler:innen.

 

Friederike Schönhuth bei „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“

Friederike Schönhuth beteiligt sich im Rahmen des Kurses als Referentin in Modul 1: „Potentiale der Künste für die Bildung“. Des Weiteren vertritt Friederike Schönhuth die Crespo Foundation als einer der Projektpartner, die das Pilotprojekt begleiten.

Siehe hierzu: https://kuenstlerische-interventionen.de/projektpartner/crespo-foundation/. Bei Fragen oder Interesse einer Zusammenarbeit wenden Sie sich gern an zertifikatskurs [at] uni-hildesheim [dot] de