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Thomas Renz

© Colya Kärcher

Dr. phil. Thomas Renz (*1979) ist Kulturwissenschaftler. Seit 2020 forscht er am Institut für Kulturelle Teilhabeforschung in der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung (SKWK) in Berlin zu Fragen der strategischen Publikumsentwicklung von Kultureinrichtungen und -verwaltungen. Von 2017 bis 2020 wirkte er als kaufmännischer Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Stadttheaters Peiner Festsäle – Kulturring Peine e. V. Von 2010 bis 2017 lehrte und forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Er lehrt an mehreren deutschen Hochschulen und ist Co-Sprecher der Arbeitsgruppe Methoden im Fachverband Kulturmanagement e. V.

 

Was ist Ihr beruflicher Schwerpunkt?

Als Kulturwissenschaftler mit breitem künstlerischem Hintergrund betreibe ich vor allem empirische kultursoziologische Forschung zu Fragen nach der kulturellen Teilhabe. Aktuell berate ich als Mitarbeiter am Institut für Kulturelle Teilhabeforschung Kultureinrichtungen und die Senatsverwaltung in Berlin zu Fragen der strategischen Publikumsentwicklung. In allen bisherigen beruflichen Stationen kam ich mit Verwaltungs- und Rechtsfragen in Kontakt. Diese Erfahrungen möchte ich gern im Kurs weitergeben.

 

Welche Potenziale sehen Sie in dem Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ für Ihr Fachgebiet?

Eine umfassende und thematisch breit angelegte Weiterbildung.

 

Welche Veränderungen sind auf kultur- oder bildungspolitischer Ebene notwendig, um die Potenziale einer Zusammenarbeit mit Künstler:innen für die Kulturelle Bildung in Deutschland zu stärken?

Fragen der Kulturellen Bildung, der Kulturvermittlung und der Publikumsentwicklung müssten in alle kulturpolitischen Entscheidungen mit einfließen. Die Besetzung einer Theaterintendanz darf nicht nur vom künstlerischen Profil der Person abhängig sein, sondern muss auch diese Kenntnisse beinhalten. Auf der anderen Seite müssen auch Künstler:innen die Bedeutung von Vermittlung stärker in ihre eigene Arbeit integrieren. Es funktioniert nicht, irgendeine Kunst zu machen und dann darauf zu hoffen, dass irgendein:e Vermittler:in das schon unter die Leute bringen wird.

 

Thomas Renz bei „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“

Thomas Renz beteiligt sich im Rahmen des Kurses als Referent in Modul 5: „Kulturmanagement für Kunstschaffende in der Kulturellen Bildung“. Bei Fragen oder Interesse einer Zusammenarbeit wenden Sie sich gern an zertifikatskurs [at] uni-hildesheim [dot] de