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Valeria Schwarz

© Valeria Schwarz

Als feministische Künstlerin, Kuratorin, Kulturmanagerin und -vermittlerin arbeitet Valeria Schwarz seit 2007 in der internationalen Kulturszene. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Triennale du Valais, Kunstmuseum Bern, Spielart, Lisbon Architecture Triennial, Parallel Events Manifesta 8 und 9, Museu da Fotografia, Matadero Madrid, Buenos Aires Night of Museums, School of Intermedia Arts (2013, Hang Zhou, China) in Berlin gezeigt. Im Jahr 2009 hat sie iCollective e. V. mitgegründet, eine kollaborative Plattform kreativer Menschen, die an der Schnittstelle von Kunst, Interventionen im urbanen Raum und sozial-engagierten Projekten arbeitet. Seit 2016 teilt sich Schwarz ihre Zeit zwischen professionellen und fürsorglichen Tätigkeiten auf.

Welches Thema taucht in Ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder auf?

Der Schwerpunkt meiner Kunstprojekte liegt auf ortsspezifischen Interventionen in der öffentlichen Sphäre, als Ort für den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Austausch.

Was möchten Sie mit Ihrer kulturellen Bildungsarbeit bewirken?

In meinen Workshops versuche ich, Teilnehmer:innen aktiv zu involvieren, sodass neue, alternative Geschichten erlebt und verinnerlicht werden und im besten Fall zur direkten Aktion für mehr globale Gerechtigkeit führen.

Was macht für Sie eine künstlerische Intervention in der Kulturellen Bildung aus?

Eine künstlerische Intervention in der Kulturellen Bildung sollte den Prozess unterstützen, neue gesellschaftliche Visionen zu entwickeln, die auf Solidarität und gegenseitigem Verständnis basieren.

 

Er(be)leben, 2018

© Valeria Schwarz

Im Jahr 2018 habe ich das fortlaufende Projekt Kultureller Bildung Er(be)leben konzipiert. Er(be)leben lädt junge Menschen dazu ein, sich als kreative Stadtbewohner:innen künstlerisch am Diskurs über den öffentlichen Raum zu beteiligen und sich in die Stadtentwicklung einzubringen. Wie unterscheidet sich die alltägliche Wahrnehmung, die junge Menschen vom städtischen Raum haben, von institutionellen Auffassungen? Welchen Bezug hat ihr gegenwärtiges Leben zur Geschichte Berlins?

Was haben Sie aus diesem Projekt für Ihre künstlerische Arbeit mitgenommen?

Mit diesem Projekt wurde mir klar, wie wenig die Wünsche und Bedürfnisse junger Menschen im Diskurs um Stadtentwicklung miteinbezogen werden. Seitdem versuche ich, Einblicke von den jungen Generationen in meinen Arbeiten zu integrieren.Er(be)leben, 2018

© Valeria Schwarz

Im Jahr 2018 habe ich das fortlaufende Projekt Kultureller Bildung Er(be)leben konzipiert. Er(be)leben lädt junge Menschen dazu ein, sich als kreative Stadtbewohner:innen künstlerisch am Diskurs über den öffentlichen Raum zu beteiligen und sich in die Stadtentwicklung einzubringen. Wie unterscheidet sich die alltägliche Wahrnehmung, die junge Menschen vom städtischen Raum haben, von institutionellen Auffassungen? Welchen Bezug hat ihr gegenwärtiges Leben zur Geschichte Berlins?

Was haben Sie aus diesem Projekt für Ihre künstlerische Arbeit mitgenommen?

Mit diesem Projekt wurde mir klar, wie wenig die Wünsche und Bedürfnisse junger Menschen im Diskurs um Stadtentwicklung miteinbezogen werden. Seitdem versuche ich, Einblicke von den jungen Generationen in meinen Arbeiten zu integrieren.