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Stipendiat:innen

Olga Feger – Fragen

Welches Thema taucht in ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder auf?

Ich beschäftige mich in meinen künstlerischen Arbeiten meistens mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen. In meinen letzten Arbeiten ging es um Macht, Machtstrukturen und den Umgang mit jedweder Andersartigkeit, und um die Frage, was wir selbst als „normal“ bezeichnen, und wie absurd dies aus einer anderen Perspektive erscheinen kann.

Was möchten Sie mit Ihrer kulturellen Bildungsarbeit bewirken?

Kulturelle Bildungsarbeit eröffnet für jeden einzelnen Menschen andere, neue Türen. Türen zu sich selbst, zum Umgang mit sich selbst, dem anderen und der Gesellschaft. Mit meiner kulturellen Bildungsarbeit möchte ich Menschen dazu ermutigen, sich selbst und anderen neue Räume zu eröffnen und sich darin auszuprobieren. Ich möchte einen Ort schaffen, an dem man sich mit diversen Fragen auseinandersetzen, Perspektiven verändern und sich selbst erweitern kann.

Was macht für Sie eine künstlerische Intervention in der Kulturellen Bildung aus?

Eine künstlerische Intervention in der Kulturellen Bildung zeichnet sich für mich durch das kreative Moment aus. Sich selbst zu ermächtigen, seine eigenen schöpferischen Fähigkeiten zu entwickeln und selbstbestimmt einen Transformationsprozess zu bewirken. Die künstlerische Intervention sehe ich als ein Freiheitsmoment, in dem ich mich neu in Bezug zu mir selbst, dem anderen und der Welt entdecken und positionieren kann.