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Stipendiat:innen

Elisaveta Siomicheva – Fragen

Welches Thema taucht in Ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder auf?

Aufgrund meiner Ausbildungen als Journalistin und Dokumentarfilmerin habe ich Kunst immer als soziale Praxis betrachtet. Seit 2011 arbeite ich als Kulturmanagerin und Kuratorin. Bei meiner Arbeit stoße ich oft auf das Thema Privilegien. Jeder Mensch, jedes Kind ist von Natur aus talentiert und begabt. Aber oft bietet die Gesellschaft keine Gelegenheit und kein gutes Umfeld für eine Person, damit sie sich verwirklichen kann. Daher ist es mir wichtig, mich zum Beispiel mit dem Thema Migration zu beschäftigen.

Was möchten Sie mit Ihrer kulturellen Bildungsarbeit bewirken?

Ich hoffe, mit meiner kulturellen Bildungsarbeit zu weltweiter Gerechtigkeit, Inklusion und Frieden beitragen zu können. Aber zumindest möchte ich erreichen, dass jede Person an ihre Einzigartigkeit glaubt und sich frei äußert.

Was macht für Sie eine künstlerische Intervention in der Kulturellen Bildung aus?

Die Kulturelle Bildung hat zurzeit ein großes Potenzial, bei den wichtigsten Herausforderungen Veränderungen herbeizuführen. Ich bin sicher, dass sich sowohl das Bildungssystem als auch die Bildungskonzepte erheblich ändern müssen. In diesem Sinne können Kunst und künstlerische Eingriffe in die Bildung zu Inspirationen, neuen Ansätzen und neuer Energie führen. Ich hoffe, dass künstlerische Interventionen das Interesse an konventionellem Wissen fördern und gleichzeitig neue Möglichkeiten bieten, die Welt besser kennenzulernen.