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Stipendiat:innen

Christophe Ndabananiye – Projekt

Schuhe – persönlich versus unpersönlich, 2011

© Christophe Ndabananiye

Im Jahr 2011 habe ich einige meiner Arbeiten in der Ausstellung „Traces“ im Centre de Formation Refuge Icyugamo in Masaka gezeigt. Zu sehen waren die installative Arbeit „Schuhe – persönlich versus unpersönlich“, die stets für Irritation sorgt, außerdem verschiedene Serien aus Lack- und Acrylfarbe, zum Teil mit Collagentechnik, zu den Themen Spuren und Strecken.

Parallel zur Ausstellung habe ich gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Katja Vobiller einen Workshop für Kinder gestaltet. Dieser hatte zum Ziel, den Kindern Grundlagen der Gestaltung beizubringen. Auch hier zog sich das Thema „Spuren“ wie ein roter Faden durch die Workshops. Bei diesen entdeckten die Kinder ihre künstlerische Begabung und experimentierten mit Blei- und Buntstiften, Pinsel und Farbkasten, Wachskreide und Schere. Im Anschluss an den Workshop hatten die Kinder die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen.

Was haben Sie aus diesem Projekt für Ihre künstlerische Arbeit mitgenommen?

Für mich war die Kulturelle Bildung beim Austausch mit den Kindern eine wichtige Erfahrung, denn das Thema Identität spielte hier – wie auch schon in meiner bisherigen künstlerischen Laufbahn – eine große Rolle.