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Stipendiat:innen

Baharak Omidfard – Projekt

Meine Geschichte töpfern, 2019

© Baharak Omidfard

Im Sommer 2019 habe ich beim IN VIA e. V. mit Frauen afghanischer und jesidischer Herkunft gearbeitet und das Projekt „Meine Geschichte töpfern“ entwickelt, das auf die Visualisierung von Storytelling basierte. Es ging um das Eröffnen eigener Erfahrungsräume und das Mitteilen der Geschichten – gemeinsam mit anderen Teilnehmenden als verbindendes Element. Ziel war es, gegenseitiges Vertrauen zu gewinnen und Raum für Begegnung und Austausch zu kreieren. Während des Töpferns kamen Themen wie Migration, alte und neue Heimat, Emanzipation und Frauenrechte auf. Zum Schutz der Privatheit durfte bei IN VIA nicht fotografiert werden. Deshalb habe ich später das Objekt „Zahn der Schmerzen“ gestaltet, das sich auf die Geschichte einer Teilnehmerin bezieht und ihre Zahnschmerzen auf dem Fluchtweg abbildet.

Was haben Sie aus diesem Projekt für Ihre künstlerische Arbeit mitgenommen?

Für meine künstlerische Arbeit habe ich aus diesem Projekt mitgenommen, die Bedürfnisse der Gruppe zu erkennen und kreative beziehungsweise künstlerische Methoden für sie zu entwickeln sowie alle Erkenntnisformen als gleichwertige anzuerkennen und diese in den Arbeitsprozess zu involvieren.