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Das passiert in Modul 1 „Potenziale der Künste“

Nach einer intensiven Vorbereitung über mehrere Monate unter Einbezug der Expertise vielfältiger Organisationen der künstlerischen Kulturellen Bildung startet der Pilotkurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim mit dem ersten Modul am kommenden Wochenende vom 24.09.21 bis 26.09.21 in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel.

Was sind die besonderen Potenziale der Künste für Prozesse Kultureller Bildung? Welche Vorteile hat es für Künstler:innen, wenn sie ihre Expertise in die Arbeit in soziale Kontexte erweitern? Ist Qualität eine Frage der Didaktik, des Ausbildungshintergrunds oder der eigenen Haltung, und inwiefern lassen sich Qualitätskriterien für künstlerische Arbeit mit gesellschaftlichen Gruppen entwickeln? Was bedeutete der Begriff der künstlerischen Intervention für das Verständnis von Vermittlung?

Die Stipendiat:innen und teilnehmenden Künstler:innen des Kurses stellen sich in diesem ersten Modul mit ihren künstlerischen Ansätzen und kulturvermittelnden Konzepten vor. Zentrale Begrifflichkeiten des Kurses werden verhandelt, Kategorien von Qualitäten künstlerisch-kulturvermittelnder Arbeit theoretisch reflektiert und künstlerisch-praktisch erprobt. Unter anderem Alicia de Bánffy-Hall (Professorin für ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit  mit Schwerpunkt Musik und Medien an der Hochschule Landshut), Uta Plate (Theatermacherin und Dozentin) und Seraphina Lenz (Künstlerin) geben Einblicke in ihre jeweilige künstlerische und berufliche Praxis und erproben und reflektieren ästhetische Formate und innovative kunstvermittelnde Konzepte gemeinsam mit den Teilnehmenden. Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim) diskutiert Wirkungserwartungen und Potenziale der Künste für Kulturelle Bildung, Prof. Dr. Maike Gunsilius (Universität Hildesheim) stellt Ansätze und Beispiele von Participatory Art-Based-Research vor.